
Ob als Base für den Winter oder Startpunkt für die Lofoten – plane Narvik mit unserem Routenplaner optimal ein.
Der Narvik-Deal: Während sich in Tromsø die Touristen auf den Füßen stehen, hast du in Narvik Platz. Die Stadt ist industrieller, aber die Natur drumherum ist steiler und wilder. Im Winter lockt eines der spektakulärsten Skigebiete der Welt (Piste bis zum Fjord), im Sommer die Mitternachtssonne. Zudem ist das Preisniveau für Unterkünfte oft entspannter.
Tromsø ist charmant, keine Frage. Aber Narvik hat Argumente, die gerade für Individualreisende und Budget-Füchse unschlagbar sind.
Im Winter ist Narvik keine Postkarten-Idylle, sondern ein Abenteuerspielplatz. Hier wird nicht nur geschaut, hier wird gemacht.
Narvik liegt topografisch günstig zwischen Bergen. Das Mikroklima sorgt oft für Wolkenlücken, wenn es anderswo dicht ist. Der Clou: Du musst nicht weit fahren. Mit der Narvikfjellet Seilbahn bist du in wenigen Minuten über der Stadt.
Der Schweden-Trick: Da Narvik direkt an der Grenze liegt, kannst du bei schlechtem Küstenwetter einfach mit dem Mietwagen (oder Zug) ins schwedische Inland (Abisko) fahren. Dort ist das Wetter durch den Regenschatten der Berge oft viel stabiler.
Das ist das absolute Alleinstellungsmerkmal (USP). Das Narvikfjellet gilt als eines der spektakulärsten Skigebiete Skandinaviens. Du startest oben im alpinen Hochgebirge und fährst gefühlt direkt ins Meerwasser. Die Lifte starten fast im Stadtzentrum. Wo sonst auf der Welt gibt es das?

Das Narvikfjellet: Ein Wintermärchen über dem Fjord



Wenn der Schnee schmilzt (und das dauert hier lange), ändert sich alles. Die Mitternachtssonne macht die Nacht zum Tag – wörtlich.
Die gleichen Berge, die im Winter Skifahrer glücklich machen, sind im Sommer ein Trail-Paradies. Der Blick vom Fagernesfjellet um 01:00 Uhr nachts, wenn die Sonne einfach nicht untergeht, ist surreal.
Der Ofotfjord ist riesig. Für Taucher ist Narvik wegen der Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg ein Pilgerort. Wer lieber trocken bleibt: Kajak fahren unter der Mitternachtssonne.
Der Flughafen: Du fliegst nach Harstad/Narvik (EVE). Der Flybussen bringt dich in ca. 75 Minuten in die Stadt.
Der Mietwagen: In Narvik (wie überall im Norden) fast Pflicht, wenn du flexibel sein willst. Gerade für Ausflüge zum Polar Park (nördlichster Tierpark, ca. 1 Std. Fahrt) oder rüber auf die Inseln ist ein Auto Gold wert.
Mietwagen im Winter: Achte – wie in unserer Winter-Checkliste beschrieben – unbedingt auf Spikes (Piggdekk). Die Straßen rund um Narvik können extrem vereist sein.
Narvik ist für dich, wenn du:
Es ist wilder, steiler und oft ehrlicher als die Hochglanz-Prospekte.
Bereite dich optimal auf deinen Trip vor:
Noch keine Kommentare. Sei der Erste, der kommentiert!