
Hast du dich für einen Monat entschieden? Nutze unseren Planer, um die passende Route für den Herbst oder den tiefen Winter zu erstellen.
Die ehrliche Antwort: Es gibt nicht den einen perfekten Tag. September/Oktober ist ideal für Spiegelungen und einfaches Fahren. Januar/Februar bietet die klassische Winterkulisse und maximale Dunkelheit. Statistik (Tag-und-Nacht-Gleiche) ist gut, aber ein klarer Himmel ist wichtiger.
Statistisch gesehen sind die Phasen rund um die Tag-und-Nacht-Gleiche (September/Oktober und März) am aktivsten. Das liegt an der Neigung des Erdmagnetfelds zur Sonne (Russel-McPherron-Effekt).
Aber: Statistik hilft dir nicht, wenn der Himmel über den Lofoten bewölkt ist. Wolken sind der einzige echte Endgegner der Aurora. Eine schwache Aurora bei klarem Himmel ist sichtbar – ein geomagnetischer Sturm hinter Wolken bringt dir gar nichts.
Viele haben den Oktober nicht auf dem Schirm, dabei ist er fotografisch fantastisch.
Wetter-Risiko: Im Oktober regnet es statistisch gesehen häufiger an der Küste. Wer hier reist, braucht ein Quäntchen mehr Geduld bei der Wolkensuche oder muss flexibel ins Landesinnere ausweichen.
Wenn du das „echte“ Norwegen-Feeling mit meterhohem Schnee suchst, ist das deine Zeit.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass man für Polarlichter absolute Dunkelheit (Neumond) braucht. Das stimmt für schwache Lichter – aber für Fotos hat der Mond massive Vorteile.
Die Wahl des Ortes beeinflusst deine Sichtungschancen massiv:

Oktober: Spiegelungen in eisfreien Fjorden



Egal wann du fährst: Plane immer mehrere Tage Puffer ein, um Wetterkapriolen auszusitzen.
Wenn du dein Datum gewählt hast, geht es an die Details:
Der Guide zu Regionen, Touren und der Jagd auf das Licht.
Wie du Wetter-Apps liest und Wolkenlücken findest.
Damit du im tiefen Winter nicht zu viel Strecke planst.
Hast du schon einen Monat ins Auge gefasst? Oder bist du noch unsicher wegen der Kälte im Januar? Schreib es uns in die Kommentare!
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