
Die Fahrt nach Havøysund ist ein Abenteuer, das dich an das Ende der Straße führt. Hier erlebst du ein authentisches Fischerdorf, weit weg vom typischen Touristenstrom, mit purer arktischer Küstenlandschaft.
Mitte Februar, 14:30 Uhr, die Temperaturanzeige im E-Auto zeigt -25 °C an. Der Wind pfeift. Wir erreichen Havøysund auf der Insel Måsøy. Die Straße hört hier tatsächlich auf. Vor uns: nur noch das arktische Meer. Die Fahrt von Alta war lang, 180 km durch Schnee und Eis. Ein echtes Winterabenteuer.





Havøysund ist ein abgelegenes Fischerdorf in der Finnmark. Das Verwaltungszentrum der Gemeinde Måsøy. Es lebt fast ausschließlich von der Fischereiwirtschaft. Hier begegnen wir keinem Massentourismus. Stattdessen: Meeresklippen, Seevögel, Geschichten des Überlebens.
Schon von Weitem ist das neue Symbol des Ortes sichtbar: der Windpark auf dem Berg Gavlen. Er wurde 2003 in Betrieb genommen. Die Windkraftanlagen stehen als Zeichen der Nachkriegsresilienz im hohen Norden Norwegens.
Wir sehen Fischerboote, die an der Küste entlangfahren. Rentiere suchen Futter. Ein Schwarm Möwen fliegt. Havøysund bietet unglaubliche Blicke auf das arktische Meer. Es ist Norwegen pur.
Eine halbstündige Wanderung führt nach Havøygavlen, zum höchsten Punkt der Havøya-Insel. Von dort oben hast du einen atemberaubenden Blick auf den Arktischen Ozean. Es ist ein außergewöhnliches Ziel. Es gibt ein Restaurant und einen Wohnmobil-Stellplatz.
Havøysund hat uns gezeigt, wie das Leben am Ende der Straße aussieht. Wind, Meer, Resilienz. Ein unvergessliches Erlebnis. Nicht weit von hier liegt das Nordkap. Unser nächstes Ziel.
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